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Google Master Plan. Scary but true.
Google Master Plan. Beängstigend aber wahr.
Kommentar schreiben February 1st, 2007

Google Master Plan. Scary but true.
Google Master Plan. Beängstigend aber wahr.
Kommentar schreiben February 1st, 2007
Die Digitalisierung der Kommunikation im 21. Jahrhundert hat ganz neue Voraussetzungen für eine vernetzte Datensammlung geschaffen. Bei der Zahlung mit Kredit- und Kundenkarten, bei Online-Buchungen, beim Surfen im Internet, bei der Nutzung von Mobiltelefonen und bei der Mauterfassung entstehen Datenspuren, die “verdachtsunabhängig” gespeichert werden. Immer kleinere, “intelligente” Funketiketten sowie biometrische Kennzeichen in Personaldokumenten sind Vorboten einer vernetzten Welt, in der umfassende Datenspeicher miteinander “kommunizieren”.
Angesichts terroristischer Bedrohungsszenarien ist die Bereitschaft groß, im Namen der Sicherheit das Private sorglos preiszugeben. Nicht nur das demokratische Freiheitsrecht auf informationelle Selbstbestimmung, auch das kulturelle Gedächtnis steht im digitalen Zeitalter zur Disposition.
Aus Politik und Zeitgeschichte
3 Kommentare February 13th, 2006
Well, nowadays we are used to give away our data to almost anybody who promises to sell it to advertisers us a bargain or a little more surveillance security. Well, now we can feel even safer. The Bush administration wants Google and other search engines to hand over data. The reason? They want to make sure that terrorists do not hijack planes children do not watch porn.
Who wouldn’t like that? The ugly spoilers from Google itsself! Whereas other search engines companies complied immediately, Google just doesn’t want to give away “one million random Web addresses and records of all Google searches from any one-week period”. As if they wouldn’t have enough of such data to share those scrooges!
Bush will nach Pornos suchen, in Googles Logdateien
Naja, heutzutage sind wir gewohnt unsere Daten jedem zu geben der uns verspricht sie an Werber zu verkaufen uns ein Schnäppchen anzubieten, oder ein wenig mehr Überwachung Sicherheit.
Nun, jetzt können wir uns noch sicherer fühlen. Die Bush-Regierung will, dass Google und andere Suchmaschinen-Anbieter ihre Daten übergeben. Der Grund? Sie wollen sichergehen, dass Terroristen keine Flugzeuge entführen Kinder keine Pornos anschauen.
Wer könnte da was dagegen haben? Die ekligen Spielverderber von Google selbst! Obwohl andere Suchmaschinen sofort gehorchten, will Google einfach nicht “eine Million zufälliger Webadressen und alle Google-Suchanfragen einer beliebigen Wochen-Periode” weitergeben. Als ob sie nicht genug solcher Daten hätten um diese zu teilen, die Geizkrägen!
Via Google Blogoscoped.
1 Kommentar January 19th, 2006
Innenminister Schily war in seinem Job der Hit. Um die Verfassung zu schützen hebelte er sie mehrfach aus, und versuchte es einige Male mehr. Sei es bei Überwachung der Presse oder anderen Überschreitungen der rechtsstaatlichen Normen war er eine größere Bedrohung für die Verfassung als viele der Gefahren die er vorgab zu bekämpfen.
Sein Nachfolger Schäuble hat mich allerdings innerhalb weniger Wochen seiner Amtszeit überzeugt: Schily war ein großartiger, freiheitlicher Innenminister.
Schäuble hat in den ersten Wochen gleich mehrere Großangriffe auf die Demokratie zu verantworten:
“Vorratsdatenspeicherung ist Bürgerpflicht“. Wo Überwachung Bürgerpflicht war brauche ich nicht zu sagen. Das Bundesverfassungsgericht hatte noch kürzlich die Vorratsdatenspeicherung als Verfassungswidrig gebrandmarkt.
“Geständnisse aus Foltereinsatz sind wir den Bürgern schuldig“. Dass Folter im Grundgesetz verboten ist, weiß doch hoffentlich noch jede/r.
“Soldaten vor die Fußballstadien“. Die Bundeswehr im Innern einzusetzen ist ein klarer Bruch des Grundgesetzes.
Gleich drei mal will Herr Schäuble die Verfassung aushebeln. Bei dem Tempo haben wir in einem Jahr die Todestrafe für Ladendiebstahl.
Es heißt ja Nazi-Vergleiche seien völlig daneben in einer Diskussion, doch angesichts von Unworten wie “Folterdebatte” fällt mir ein besserer Vergleich ein: Das Mittelalter. Vielleicht sollte Herr Schäuble vorsorglich in einem CIA-Gefängnis befragt werden, ich könnte mir vorstellen, dass er unter Foltereinsatz geplante Terroranschläge gesteht.
5 Kommentare December 20th, 2005
Gefährlicher Risikiofaktor Brieftaube: Bild von Stadttauben Online
Während die zukunftsweisende Vorratsdatenspeicherung (data retention) auf EU-Ebene so gut wie beschlossene Sache ist, lohnt sich auch ein Blick in die eigene Vergangenheit. Terrorismus wurde auch vor den neuen Informationstechnologien wie Internet oder E-Mail erfolgreich bekämpft.
Da wir es mit aber hier mit potentiellen 450 000 000 (Millionen) Terroristen in der EU also direkt vor unserer Haustür zu tun haben, gilt es alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen! Jetzt stellen Sie es sich nur mal vor, Ihr Nachbar kann ein Terrorist sein oder zumindest ein gemeingefährlicher Raubkopierer. Dem gilt es beizukommen!
Die Frage stellt sich, welche alternativen Kommunkationswege werden Terroristen und Ihre nahen Verwandten, die organisierte Kriminalität sowie die Raubkopierer einsetzen? Nun, es gibt eine seit Jahrhunderten bewährte Methode, die Brieftaube.
Demenstprechend gab es in Deutschland bereits zwei mal ein Brieftaubengesetz um dieses unkontrollierte Treiben einzuschränken, angeblich in der Deutschen Demokratischen Republik und ganz sicher schon vorher: 1937, bzw. 38 als es nochmal verschärft wurde.
Auf EU-Ebene sollte dieses Gesetz allerdings mit den Errunghenschaften der neuen Überwachungstechniken wie CCTV und RFID kombiniert werden. Solche Modelle wurden bereits ausgearbeitet. Nur eine vollständige Überwachung aller Kommunikationskanäle kann eine lückenlose Überwachung des Terrorismus sicher stellen. Vielleicht lässt sich dann auch besser nachvollziehen wenn Deutsche entführt werden, denn leider ist auf Regierungsbeamte allein kein Verlass.
Via Computerwoche.
Kommentar schreiben December 14th, 2005